17.02.2017 11:29

Kombinationsleistung

Ein Pflegebedürftiger, der zu Hause betreut wird, muss sich nicht zwischen Pflegesachleistungen und Pflegegeld entscheiden. Vielmehr kann er beispielsweise zusätzlich zu einer Pflege durch Angehörige oder eine osteuropäische Betreuungskraft für bestimmte Leistungen einen ambulanten Dienst einschalten, der über die Pflegesachleistung bezahlt wird.

In diesem Fall kürzt die Pflegekasse das Pflegegeld um den Prozentsatz, in dem die Pflegesachleistungen genutzt werden.

  • Beispiel: Einmal in der Woche kommt der ambulante Dienst zum Duschen. Dafür werden 25 % der möglichen Pflegesachleistungen verwendet. Dann erhält der Pflegebedürftige noch 75 % des Pflegegeldes (100 % - 25 %). 

Der Prozentsatz soll im Voraus bestimmt werden und für 6 Monate bindend sein. Sollte sich aber eine wesentliche Veränderung in der Pflegesituation ergeben, kann der Prozentsatz ausnahmsweise auch vorzeitig angepasst werden. Auf besonderen Antrag kann das Verhältnis auch im Nachhinein ermittelt werden.

 

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