17.02.2017 12:57

Entlastungsbetrag

Die Pflegereform stellt Demenzkranke Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen gleich. In der Konsequenz erhalten Pflegebedürftige mit einer sog. "eingeschränkten Alltagskompetenz" ab 01.01.2017 auch keine zusätzlichen Betreuungsleistungen in Höhe von bis zu 208 € monatlich. Vielmehr hat neuerdings jeder Pflegebedürftige, der zuhause beispielsweise im Rahmen einer 24 Stunden Betreuung versorgt wird, Anspruch auf einen "Entlastungsbetrag" in Höhe von 125 € monatlich - unabhängig vom Pflegegrad.

In diesem Rahmen können Aufwendungen für "Angebote zur Unterstützung im Alltag" gem. § 45 a SGB XI, z. B. stundenweise Betreuung, gegen Vorlage von Rechnungen erstattet werden. Auch Eigenanteile für Tagespflege oder Kurzzeitpflege können über den Entlastungsbetrag finanziert werden.

Wichtig: Wird das Budget nicht ausgeschöpft, kann der Restbetrag auf Antrag auch im nächsten Kalenderhalbjahr genutzt werden.

Achtung: Restansprüche auf zusätzliche Betreuungsleistungen aus den Jahren 2015 und 2016 können sogar noch bis Ende 2018 genutzt werden. 

 

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