22.02.2017 07:34

Kurzzeitpflege

Manchmal stoßen pflegende Angehörige bei der häuslichen Pflege an ihre Grenzen, z. B. wenn sie selber schwerwiegend erkranken oder eine Reha-Maßnahme benötigen. Auch eine plötzliche Verschlimmerung der Pflegesituation kann eine häusliche Pflege vorübergehend massiv erschweren. Um die pflegenden Angehörigen in einer derartigen Situation zu entlasten, kann die Kurzzeitpflege nach § 42 SGB XI genutzt werden, bis die Pflege zuhause wieder möglich ist, nachdem beispielsweise die häusliche Umgebung durch Umbau verändert wurde oder der Pflegebedürftige sich wieder stabilisiert hat. 

Für die Kurzzeitpflege gelten folgende Regelungen:

  • ab Pflegegrad 2
  • bis zu acht Wochen im Jahr
  • Budget: bis zu 1.612 € im Kalenderjahr für die pflegebedingten Aufwendung
  • 100 % des nicht verbrauchten Verhinderungspflege-Budgets kann in weitere Mittel für die Kurzzeitpflege umgewandelt werden - dann stehen bis zu 3.224 € im Kalenderjahr zur Verfügung (§ 42 SGB XI).
  • Eigenanteil: Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten (dafür Entlastungsbetrag verwendet werden)
  • Pflegegeld wird zur Hälfte weitergezahlt (§ 37 SGB XI).

 

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